Dockpeek – Alle Docker-Container auf einen Blick
Kommt Ihnen das bekannt vor: Ein Dutzend Container laufen, Weboberflächen sind auf verschiedene Ports verteilt, und IP-Adressen schwirren einem im Kopf herum. Dockpeek löst dieses Problem mit einem eleganten Schritt – es bietet ein übersichtliches Dashboard mit allen aktiven Containern und ihren Ports, auf die man buchstäblich mit einem Klick zugreifen kann.
Was ist dieses Tool?
Dockpeek ist eine leichtgewichtige, eigenständige Weboberfläche für Docker. Im Gegensatz zu umfangreichen Lösungen wie Portainer konzentriert es sich auf eine einzige Aufgabe: schnellen Zugriff auf laufende Dienste. Das Projekt ist in Python unter Verwendung von FastAPI geschrieben und funktioniert auch auf leistungsschwachen Rechnern hervorragend.
Für wen ist es gedacht?
- Entwickler, die mehrere Microservices testen
- Systemadministratoren, die mehrere Docker-Hosts verwalten
- Home-Lab-Enthusiasten mit einer Reihe von selbst gehosteten Diensten
5 Gründe, Dockpeek sofort auszuprobieren
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Sofortiger Zugriff auf Dienste Kein Auswendiglernen oder Suchen nach Ports mehr – klicken Sie einfach auf den gewünschten Dienst in der Weboberfläche. Dockpeek erkennt automatisch HTTP/HTTPS und konstruiert den korrekten Link.
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Multi-Host-Unterstützung Verbinden Sie mehrere Docker-Hosts (lokal und remote) in einer einzigen Oberfläche. Besonders praktisch, wenn Sie separate Server für Entwicklung, Testing und Produktion haben.
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Image-Update-Tracking Die integrierte Update-Prüfung zeigt, welche Ihrer Container veraltete Image-Versionen verwenden – keine Überraschungen mit Sicherheitslücken mehr.
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Port-Suche Müssen Sie schnell herausfinden, wer Port 8080 verwendet? Geben Sie einfach
:8080in die Suchleiste ein. -
Keine Konfiguration erforderlich Der Docker-Socket wird automatisch eingebunden, alle laufenden Container werden ohne zusätzliche Einrichtung erkannt.
Wie es unter der Haube funktioniert
Dockpeek kommuniziert mit Docker über die Standard-API, wobei es verwendet:
- Lokalen Unix-Socket für den Zugriff auf die Docker Engine
- Oder TCP-Verbindung für Remote-Hosts (empfohlen über Socket-Proxy aus Sicherheitsgründen)
Die Architektur ist straightforward:
Frontend (Vue.js) ↔ Backend (FastAPI) ↔ Docker API
Praktische Anwendungsfälle
Für Entwickler
Stellen Sie sich vor: Sie arbeiten an einer Microservice-Architektur mit einem Dutzend Komponenten. Jede läuft in einem separaten Container auf verschiedenen Ports. Anstatt sich all diese localhost:32768 zu merken (oder in Notizen festzuhalten), erhalten Sie eine einheitliche Oberfläche mit klickbaren Links.
Für Systemadministratoren
Bei der Verwaltung eines Clusters mit mehreren Docker-Servern (z.B. Hauptserver + Backup + Test) wird Dockpeek zum zentralen Anlaufpunkt für die Überwachung aller Container.
Für den Heimgebrauch
Wenn Sie ein Home-Lab mit Diensten wie diesen eingerichtet haben:
- Plex/Jellyfin für Medien
- Nextcloud für Dateien
- Home Assistant für Smart Home Wird Dockpeek Ihren Browser zu einer praktischen Schaltzentrale machen.
Erste Schritte
Lokale Ausführung über Docker Compose:
services:
dockpeek:
image: ghcr.io/dockpeek/dockpeek:latest
container_name: dockpeek
environment:
- SECRET_KEY=my_secret_key
- USERNAME=admin
- PASSWORD=admin
ports:
- "3420:8000"
volumes:
- /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock
restart: unless-stopped
Nach dem Start ist die Oberfläche unter http://localhost:3420 verfügbar.
Fazit: Lohnt es sich?
Dockpeek ist kein Ersatz für vollwertige Verwaltungspanels wie Portainer, sondern eine praktische Ergänzung dazu. Wenn Sie brauchen:
- Schnellen Zugriff auf Container-Weboberflächen
- Image-Updates überwachen
- Eine einfache Übersicht über alle laufenden Dienste
...dann wird dieses Tool Ihnen viel Zeit sparen. Besonders empfohlen für Entwickler, die gleichzeitig mit mehreren Microservices arbeiten – nach Dockpeek werden Sie die manuelle Port-Eingabe nicht mehr vermissen.
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