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Rust

Wie Block Chat, Git und KI-Agenten in einem einzigen Workspace vereint hat – gebaut mit Rust und Nostr

Habt ihr schon versucht, KI-Assistenten in eure Entwicklungs-Workflows zu integrieren? Normalerweise läuft es immer gleich ab. Ihr erstellt einen Bot in Slack, gebt ihm einen API-Schlüssel mit weitreichenden Berechtigungen, richtet eine Reihe von Webhooks für GitHub ein und hofft, dass das Ganze nicht beim nächsten Update auseinanderfällt. Gleichzeitig lebt der Bot in einer separaten Welt: Er kann den Kontext früherer Diskussionen im Chat nicht sehen, und seine Aktionen lassen sich nur schwer nachverfolgen.

Ingenieure bei Block haben beschlossen, den üblichen Stack aus zehn verschiedenen Diensten aufzugeben. Sie haben das Buzz-Projekt ins Leben gerufen. Es ist ein lokaler Workspace, in dem Ingenieure und KI-Agenten in denselben Räumen sitzen, dieselbe Ereignisprotokoll lesen und als Gleiche arbeiten.

Buzz-Kanal mit Diskussion

Was unter der Haube steckt

Wenn man die Marketing-Schicht entfernt, ist Buzz im Grunde ein einzelner Nostr-Relay und eine beeindruckende Sammlung von Rust-Crates. Jede Aktion im System wird in ein gemeinsames Ereignisprotokoll aufgezeichnet. Eine Textnachricht, eine Emoji-Reaktion, das Senden eines Patches an Git, das Ausführen von CI oder das Genehmigen einer Überprüfung werden alle zu kryptografisch signierten Ereignissen desselben Formats.

Der Hauptunterschied zwischen Buzz und klassischen Enterprise-Messengern liegt im Identitätsmodell. Das System unterscheidet nicht zwischen einem Menschen und einem autonomen Skript. Jeder KI-Agent hat ein Schlüsselpaar. Man fügt einen Agenten zu einem privaten Kanal hinzu, genau wie einen normalen Mitarbeiter. Die Berechtigungen eines Agenten werden nicht durch Schalter im Admin-Panel begrenzt, sondern durch seine Anwesenheit in einem bestimmten Raum.

Das Projektteam gibt ehrlich zu, dass es gerade zu viele KI-Tools gibt. Aber Buzz sticht heraus, weil ein autonomer Prozess echte Arbeitswerkzeuge erhält: Es öffnet Repositories, sendet Patches, überprüft Code, löst Workflows aus, erstellt Räume und nimmt sogar an Sprachanrufen teil.

Agenten in Kanälen

So sieht es in der Praxis aus

Die Entwickler schlagen vor, sich drei realistische Szenarien anzusehen, mit denen jedes Team konfrontiert wird.

Die erste Geschichte handelt von der Behandlung nächtlicher Incidents. Es ist 2 Uhr nachts und es gibt einen Produktionsfehler. Ihr schreibt in den Kanal: „Haben wir das schon mal gesehen?

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